102 Jungen und Mädchen aus Flüchtlings- und Aufnahmegemeinschaften erleben ein unvergessliches Abenteuer bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Polen 2026™
Im Rahmen des FIFA-Jugendprogramms haben sie die Möglichkeit, als Spieler- und Mannschaftskapitän-Begleiter den Rasen zu betreten
Bei diesem Turnier wird das Programm in Zusammenarbeit mit der FIFA-Stiftung und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) durchgeführt
Dass Fussball als Instrument zur Förderung der Gemeindeentwicklung und des sozialen Zusammenhalts dienen kann, hat sich bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Polen 2026™ einmal mehr gezeigt. Im Rahmen des Jugendprogramms des Turniers nehmen 102 Jungen und Mädchen aus Flüchtlings- und Aufnahmegemeinden teil und begleiten die Spielerinnen bei der Zeremonie vor dem Spiel.
Diese Initiative ist Teil des FIFA-Jugendprogramms und wird in Zusammenarbeit mit der FIFA-Stiftung und dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) durchgeführt.
„Unsere Jungen und Mädchen kommen alle aus der Ukraine. Sie sind mit Begeisterung bei der Sache, wenn es um Meisterkurse, verschiedene Veranstaltungen oder Ausflüge geht. Wir wussten also, was sie wollten. Wir wissen, dass sie Fussball lieben und dass viele von ihnen Sport treiben. Wir haben sie eingeladen, sie sind gekommen, und jetzt sind wir hier und bereit, loszulegen“, sagte Alla Senchina von der Caritas Polen am Eröffnungstag der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft.
Caritas Polen ist die Nichtregierungsorganisation, die im Land mit dem UNHCR zusammenarbeitet und eine Schlüsselrolle dabei spielt, Vertriebenen zu helfen, in den lokalen Gemeinschaften Fuss zu fassen. Sport im Allgemeinen und Fussball im Besonderen sind daher entscheidende Mittel sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für die Stärkung von Beziehungen.
„Ich spiele Fussball, gehe zur Schule und habe hier viele Freunde – sowohl Jungs als auch Mädchen. Ich bin gerne in Polen“, sagt Mikołaj lächelnd und verrät dabei, dass er im Mittelfeld spielt und gerne Frauenfussball schaut, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet.
Diese Initiative spiegelt auch die umfassendere Partnerschaft zwischen der FIFA-Stiftung und dem UNHCR wider. Diese wurde im Juli 2023 durch eine von der FIFA und dem UNHCR unterzeichnete Absichtserklärung formalisiert.
Zu dieser Partnerschaft gehört das Flüchtlingsprogramm der FIFA-Stiftung. Es zielt darauf ab, gewaltsam vertriebenen Menschen und Aufnahmegemeinschaften den Zugang zum Fussball zu ermöglichen. Das Programm wurde neben Polen auch in Armenien, Malawi, Mexiko und Marokko gestartet.